Die Anwendung der Spektro-Chrom-Farben zusammen mit Musik
Farben, Klänge und Rhythmen
Kohärenz (lat.): Bezeichnung für das Vorliegen genau bestimmter, zeitlich unveränderlicher Beziehungen zwischen den Phasen sich überlagernder Wellen; Voraussetzung von Interferenz.
Unter Verwendung dieses Prinzips ist es möglich, zu jeder Farbe den oktavanalogen Ton zu bestimmen, so dass beide Frequenzen exakt zusammenpassen, also kohärent sind. Töne und Farben repräsentieren die beiden Pole der sinnlichen Erfahrung des Menschen in ähnlicher Weise, wie Rot und Violett das Regenbogenspektrum begrenzen.
Das Oktavgesetz ermöglicht darüber hinaus, ein Kompositionsprinzip umzusetzen, bei dem alle Töne und Rhythmen oktavanalog gehalten sind. Grundton, Takt, Rhythmus und Dauer des jeweiligen Musikstücks sind somit aufeinander abgestimmt und tragen die gleiche Grundinformation, nur eben in unterschiedlichen Oktaven.
Jedes Modul basiert auf einem farbäquivalenten, natürlichen Grundton und beinhaltet eine Vielzahl natürlicher Körperrhythmen wie Puls, Atmung, Hirnwellenfrequenzen, Cranio-Sacral-Rhythmus u.s.w., die kohärent wiedergegeben werden und sich als optimale Ergänzung einer Spektro-Chrom-Farbanwendung eignen, da die farbäquivalenten Schwingungen gleichzeitig auf vielen verschiedenen Ebenen, von der Zellebene bis hin zur komplexen Wahrnehmungsebene von Nervensystem und Sinnesorganen, einwirken.
Die Anwendung der Spektro-Chrom-Farben zusammen mit Musik
Farben, Klänge und RhythmenKohärenz (lat.): Bezeichnung für das Vorliegen genau bestimmter, zeitlich unveränderlicher Beziehungen zwischen den Phasen sich überlagernder Wellen; Voraussetzung von Interferenz.
Abb.: Sergiu Bacioiu
Musik und Klänge nehmen Einfluss auf die wichtigsten Frequenzbereiche von Körperrhythmen und tragen dadurch zur Harmonisierung physiologischer Abläufe bei. Wenn während der Anwendung von Farben gleichzeitig Musik erlebt wird, erfährt der Organismus eine Beeinflussung von beiden Randbereichen des elektromagnetischen Frequenzspektrums, für die jeweils auch spezifische Sinnensorgane vorhanden sind.
Abb.: Alexander Wunsch
Abb.: Alexander Wunsch
Abb.: Klangfiguren, E.F.F.Chladni |
Die Anwendung der Spektro-Chrom-Farben kann durch Musik optimal ergänzt werden. Bei der Auswahl der Musikstücke sollte man wissen, dass jedem Ton auch eine Farbe zugeordnet werden kann. Schon Newton orientierte sich bei seinem Farbkreis an den sieben Tönen der dorischen Tonleiter, da er davon ausging, dass zwischen Tönen und Farben analoge Beziehungen herrschen. Auch Dinshah stellte Beziehungen zwischen Tönen und Spektro-Chrom-Farben her. Das mathematisch präziseste Modell zur Beschreibung von Farb-Klang-Analogien ist zweifelsohne das pythagoräische Oktavprinzip, das zur Berechnung exakter Farb- und Tonwerte geeignet ist.
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Abb.: Alexander Wunsch